Für TCS ist klar: Talent ist überall vorhanden – die Chancen sind es nicht immer. Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit dem Stifterverband dafür, neue Wege in der MINT-Bildung zu eröffnen und Studierende aktiv an der Gestaltung dieser Zukunft zu beteiligen. Die FutureMINT-Initiative bringt Studierende, Hochschulen und Unternehmen zusammen, um Lösungen für zentrale Herausforderungen der MINT-Ausbildung in Deutschland zu entwickeln – von hohen Abbruchquoten bis hin zur mangelnden Vorbereitung auf den Berufseinstieg.
Deutschland braucht hervorragend ausgebildete MINT-Fachkräfte. Gleichzeitig bleiben viele Potenziale ungenutzt: Rund jede zweite Person bricht ein MINT-Studium ab, während gleichzeitig zehntausende Fachkräfte fehlen. Besonders Frauen sind entlang des Bildungs- und Karrierewegs noch immer unterrepräsentiert.
Viele Initiativen zur Weiterentwicklung der Hochschulbildung sprechen über Studierende. Mit FutureMINT haben der Stifterverband und TCS ein Format geschaffen, das die Erfahrungen, Ideen und Perspektiven von Studierenden in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, MINT-Studiengänge attraktiver zu gestalten, Studienabbrüche zu reduzieren und mehr Talente für eine erfolgreiche Zukunft in Wissenschaft und Wirtschaft zu gewinnen.
Im Frühjahr 2026 kamen rund 55 Studierende an der TU Braunschweig in einem Thinkathon zusammen, um konkrete Lösungen für Herausforderungen im MINT-Studium zu entwickeln. Unterstützt wurden sie von Mentorinnen und Mentoren von TCS. Nach mehreren Monaten der Weiterentwicklung präsentierten die Teams ihre Konzepte auf der FutureMINT-Konferenz in Berlin am 18. Juni vor Hochschulvertreterinnen und -vertretern sowie Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft und Bildung.
Die Konferenz markierte zugleich den Startpunkt für die nächste Phase: Gemeinsam mit Hochschulen und weiteren Partnern sollen die vielversprechendsten Ideen weiterentwickelt und in konkrete Initiativen mit nachhaltiger Wirkung an deutschen Hochschulen überführt werden.
Die entwickelten Konzepte zeigen eindrucksvoll, wie praxisnah Studierende die Herausforderungen ihres Alltags analysieren und lösen. Die Vorschläge reichen von Mentoring- und Vorbereitungsprogrammen für MINT-Studierende bis hin zu digitalen Plattformen, die Unternehmen und Studierende für Praxisprojekte zusammenbringen.
Ziel ist es nun, die entwickelten Konzepte nicht als gute Ideen stehen zu lassen, sondern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass daraus konkrete Kooperationen, Pilotprojekte und messbare Veränderungen im Hochschulalltag entstehen können.
Als Technologieunternehmen weiß TCS, wie wichtig gut ausgebildete MINT-Talente für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt sind. Deshalb unterstützt TCS FutureMINT nicht nur als Partner, sondern auch mit Mentorinnen und Mentoren, Coaching und praktischer Erfahrung aus der Technologiebranche.
FutureMINT ist Teil des umfassenden Engagements von TCS für MINT-Bildung und digitale Kompetenzen. So unterstützt TCS mit Programmen wie goIT™ bereits seit Jahren Schülerinnen und Schüler dabei, Interesse für Technologie, Innovation und MINT-Berufe zu entwickeln. FutureMINT knüpft daran an und erweitert diesen Ansatz auf die Hochschulbildung.
Die FutureMINT-Initiative geht von einem einfachen Prinzip aus: dass die Menschen, die einem Problem am nächsten sind, oft auch am nächsten an der Lösung sind. Die Konzepte der Studierenden verdeutlichen das auf eindrucksvolle Art und Weise. Die Zukunft der MINT-Bildung hängt nun davon ab, ob aus guten Ideen konkrete Schritte werden – und aus diesen Schritten echte Veränderung.