Kontakt
Wir leiten Sie jetzt zu einer anderen TCS-Website

Nach der Pandemie

Die neue wirtschaftliche Normalität

 

Die COVID-19-Pandemie hat alle großen Unternehmen gezwungen, ihre Büroarbeit ins Homeoffice zu verlegen. Wir alle fragen uns in diesen Tagen, wie lange die Krise noch andauert und wann sich unser Arbeitsalltag – und die Wirtschaft insgesamt – wieder normalisieren werden. Viele Geschäftsführer stellen sich noch eine weitere Frage: Was könnte und sollte eben nicht wieder „normal“ werden? Welche der virusbedingten Arbeitsweisen sind den alten Routinen möglicherweise sogar überlegen?

Mit anderen Worten: Wie könnte die „neue Normalität“ konkret aussehen?

In diesem Artikel vertrete ich die These, dass sieben Veränderungen die Pandemie überdauern werden.

1.      Unternehmen achten viel stärker auf das körperliche und seelische Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter.

2.      Für viele Tätigkeiten ist Fernarbeit die Regel, nicht mehr die Ausnahme.

3.      Die Qualität der Fernarbeit ist ausschlaggebend im Wettbewerb um Kunden.

4.      Mitarbeiter arbeiten an verteilten Standorten in agilen Teams zusammen.

5.      Das Tracking des Produktversands an Privathaushalte ist enorm wichtig.

6.      Für viele Branchen sind digitale Geschäftsmodelle der einzig gangbare Ansatz.

7.      Es braucht neue Führungsqualitäten, um die zunehmend virtuell agierenden Unternehmen zu steuern.

Wir alle wissen, wie schlimm die Dinge stehen. Da gibt es nichts zu beschönigen und zu verschweigen. Zehntausende sind einer Krankheit zum Opfer gefallen, von der die Welt bis zu Beginn dieses Jahres nicht einmal etwas wusste.1 Heute, sieben Monate später, sind weltweit mehr als 8,9 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert und rund 467.000 daran gestorben.2

Für meine Kollegen und mich gibt es nur einen Weg aus der Krise: Wir bauen auf die Fähigkeiten, die Energie und die Kreativität unserer mehr als 400.000 Mitarbeiter. Unsere erste Sorge gilt ihrer Gesundheit und ihrem wirtschaftlichen Wohlergehen. Dafür setzen wir auf Optimismus, gegenseitiges Vertrauen und unsere Erfahrungen aus den früheren Wirtschaftskrisen, die wir erfolgreich gemeistert haben.

Als Teil der Tata-Gruppe gehören wir einer humanitären Unternehmenskultur an. In seiner 152-jährigen Geschichte hat unser Mutterkonzern bereits Pandemien, Wirtschaftsdepressionen, Weltkriege und andere Katastrophen überstanden. Tatsächlich hat die Tata-Gruppe nicht nur überlebt, sie gedeiht auch weiterhin, wie der jährliche Umsatz von mehr als 100 Milliarden US-Dollar zeigt.

Ein Kern unserer Überzeugungen ist jedoch auch die Gewissheit, dass vergangene Erfolge nicht automatisch eine erfolgreiche Zukunft garantieren. Eben das ist wohl ein Hauptgrund dafür, dass unser Unternehmen noch existiert, mehr als anderthalb Jahrhunderte, nachdem unser Gründer, Jamshedji Tata, mit einer Baumwollmühle den Grundstein gelegt hat.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass es keinen Weg zurück zur Normalität gibt, dass die Führungskräfte ihre Unternehmen künftig anders betrachten und leiten werden als vor der Krise. Das ist auch gut so. Die Pandemie zwingt die Unternehmen, produktivere Arbeitsweisen zu übernehmen und bereits eingeleitete Produktivitätsprogramme zu beschleunigen.

Aktuell sehe ich sieben grundlegende Veränderungen, die Führungskräfte beherzigen sollten – auch nachdem die Pandemie vorüber und die Weltwirtschaft wieder auf Kurs ist. Sie werden die Eckpfeiler der neuen Normalität bilden.

Die sieben Eckpfeiler der neuen Normalität

1. Die Sorge um das physische und emotionale Wohlbefinden der Mitarbeiter ist unerlässlich für ein finanziell gesundes Unternehmen.

Die Ausbreitung von COVID-19 zeigt, welche katastrophalen Folgen es haben kann, nicht jederzeit den Gesundheitszustand der Belegschaft im Blick zu haben. Das gilt besonders für Unternehmen mit Hunderten oder Tausenden von Mitarbeitern an weit entfernten Standorten, schließlich könnte jeder von ihnen infiziert sein und Krankheiten verbreiten.

Diese Erfahrung machte ein Bostoner Unternehmen, das Ende Februar ein Strategiemeeting mit rund 175 Führungskräften aus aller Welt abhielt. Die Teilnehmer besuchten später weitere Konferenzen und trafen dort Manager aus anderen Unternehmen.3 Später ließen sich mehr als 100 Virusinfektionen zu diesem ersten Meeting zurückverfolgen. Natürlich wusste das Unternehmen damals nichts von der Gefahr, die dort draußen lauerte.4

Noch lange nach der Pandemie werden viele Menschen nicht in Großraumbüros arbeiten wollen. Auch werden viele Unternehmen das Risiko scheuen, viele Mitarbeiter an einem Ort zusammenzubringen. Führungskräfte müssen die emotionale Verfassung ihrer Mitarbeiter stärker in den Blick nehmen, etwa die berechtigte Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Allein in den USA gingen gingen zeitweise mehr als 45 Millionen Arbeitsplätze verloren.

Die Führungskräfte müssen den Sorgen ihrer Mitarbeiter verständnisvoll begegnen und ihre Unterstützung anbieten.

Die Emotionen von Mitarbeitern wirken sich auf ihre Arbeitsmoral und damit unmittelbar auf ihren Umgang mit Kunden aus. Das bestätigen Studien des Marktforschungsinstituts Gallup. Die Unternehmen mit den engagiertesten Mitarbeitern sind produktiver, binden Kunden effektiver und sind um 21 Prozent rentabler als die Firmen mit den am wenigsten engagierten Mitarbeitern.5 Umgekehrt sind Kunden, die emotional stark an einen Lieferanten gebunden sind, für diesen 23 Prozent wertvoller (in Bezug auf Liefereigenanteil, Rentabilität, Umsatz und Beziehungswachstum) als der Durchschnittskunde.6 Die Interaktionen mit Mitarbeitern färben darauf ab, wie die Kunden ein Unternehmen sehen. Der große Walt Disney drückte es so aus: „Man kann den wunderbarsten Ort der Welt erträumen, erschaffen, entwerfen und erbauen ... aber es braucht Menschen, um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen.“7

2. In vielen Tätigkeiten wird Fernarbeit von der Ausnahme zur Regel.

Homeoffice wurde über Nacht vom Rinnsal zur Flutwelle. In den Vereinigten Staaten arbeiteten 2018 laut Global Workplace Analytics, das sich auf Daten des U.S. Census Bureau stützt, 3,6 Prozent der Beschäftigten – fünf Millionen Menschen – mindestens die Hälfte der Zeit von zu Hause aus. Seit 2005 ist die Zahl dieser regelmäßigen Heimarbeiter um 173 Prozent gestiegen.8

Heute arbeiten die Mitarbeiter zahlreicher Unternehmen, davon viele kleine und einige große, überwiegend aus der Ferne. Beispielsweise Automattic Inc. aus San Francisco, Anbieter des Content-Management-Systems WordPress, der Plattform für rund 455 Millionen Websites (das sind 35 Prozent aller Webseiten überhaupt).9 Sämtliche 1.172 Mitarbeiter aus 75 Ländern arbeiten zuhause.10 Kein einziger geht ins Büro.

Wenn die Pandemie abebbt und die Wirtschaft in ruhigeres Fahrwasser kommt, kehren viele Mitarbeiter zurück in die Fabriken, Vertriebszentren, Geschäfte, Büros und Regierungsgebäude. Ein beträchtlicher Prozentsatz jedoch wird weiterhin zuhause arbeiten. Es liegt auf der Hand, dass sich ein großer Teil der Wissensarbeit aus der Ferne erledigen lässt – ob es darum geht, Geschäfts- oder Marketingstrategien zu entwickeln, Marketingtexte oder technische Handbücher zu schreiben, Forschungsdaten zu analysieren oder Computersysteme zu überwachen. Was immer „remote“ machbar ist, wird auch remote gemacht werden.

Sogar die IT-Systeme von Unternehmen lassen sich heute aus der Ferne mit ebenso hohen Sicherheitsstandards entwickeln und überwachen wie in Development-Zentren. Wir bei TCS beispielsweise haben entsprechende Sicherheitsmechanismen in die technologische Infrastruktur unserer Remote-Mitarbeiter eingebettet.

3. Unternehmen, die ihre Remote-Mitarbeiter ideal unterstützen, übernehmen Leistungsträger und Kunden von Wettbewerbern mit nur physischen Büros.

Die Pandemie zeigt, dass viele Mitarbeiter zu Hause produktiver sind als im Büro. Dienstleistungs-, Medien- und Bildungssektor und viele weitere Branchen haben auf das Homeoffice gesetzt und waren dennoch erfolgreich wie zuvor. Mehr noch: Die Mitarbeiter vergeuden keine Zeit mehr mit Pendeln und müssen nicht erst mental „ankommen“. Sie können ihre Arbeit überall erledigen, Internetanschluss genügt.

Unternehmen, die auch ohne die physische Anwesenheit von Mitarbeitern handlungsfähig sind, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Fernarbeit ist die neue Grundlage für einen reibungslosen Betrieb – und dass sie funktioniert, hat der Beginn der Pandemie gezeigt. In kürzester Zeit haben Unternehmen ihre Büros geschlossen, die Arbeit lief dennoch weiter. Klar im Vorteil sind Unternehmen, die ihren remote arbeitenden Angestellten eine hochproduktive Arbeitsweise ermöglichen. Das gilt insbesondere für Mitarbeiter, die an priorisierten, zeitkritischen Projekten beteiligt sind und rasch auf Fachwissen von Menschen in aller Welt zugreifen müssen.

Ein gutes Beispiel für diesen digitalen Austausch ist die Arbeitsweise der Wissenschaftler, die Behandlungen und Heilmittel für COVID-19 erforschen. Experten aus verschiedenen Organisationen und Ländern arbeiten virtuell über Online-Datenbanken zusammen und teilen Studien, Artikel und Daten, darunter hunderte Virus-Genomsequenzen. Fortschritte werden innerhalb weniger Stunden bekannt. In einem Artikel der New York Times wurde kürzlich zitiert, wie die Weltgesundheitsorganisation in einer Telefonkonferenz die Nachricht über einen möglichen Impfstoff verbreitete. „Die heutige Technologie und das Tempo des Informationsaustauschs lassen das, was vor drei Jahrzehnten möglich war, zwergenhaft erscheinen“, schrieb der Reporter.11

Führungskräfte sollten damit rechnen, dass ihre Mitarbeiter auch nach Beginn der wirtschaftlichen Erholung im Homeoffice arbeiten wollen. Ob es darum geht, ein neues Produkt zu entwickeln, eine Marketingkampagne zu entwerfen oder Talente einzustellen: Es gilt herauszufinden, wie sich Geschäftsprozesse wirksam und effizient zu den Mitarbeitern nach Hause bringen lassen. Die Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter dort unterstützen, wo die kritische Arbeit des Unternehmens erledigt wird – im Homeoffice.

4. Agile Teams arbeiten auf Distanz

Unternehmen müssen also dorthin gehen, wo ihre Mitarbeiter sind, und es ihnen ermöglichen, von zu Hause aus zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln. Der erste Schritt dazu (nach der Ausstattung mit Technologie und anderen unterstützenden Maßnahmen) besteht darin, Mitarbeitern zu helfen, agil mit ihren Kollegen zusammenzuarbeiten.

Der Trend zur Agilität gewinnt seit 2001 beständig an Fahrt. Damals erarbeiteten 17 Softwareentwickler in Snowbird, Utah, eine Reihe von Prinzipien, um ihre Arbeitsweise zu verändern. Seitdem haben sich die agilen Methoden weit über die IT-Community hinaus verbreitet. Zu den größten Anhängern agiler Methoden zählen Unternehmen, deren Geschäftsprozesse im Grunde mit ihren Websystemen identisch sind.

Doch der größte Wandel in Sachen agiler Methoden findet erst jetzt statt. Die agile Methode sah früher vor, dass alle Teammitglieder im selben Raum sein müssen. Heute ist das weder möglich noch wünschenswert. Wie bei TCS setzen bereits seit Jahren sehr erfolgreich auf agile Teams in Fernarbeit. Wir nennen den Ansatz „standortunabhängig agil“.12

Eine wachsende Zahl von Unternehmen übernimmt den Ansatz, beispielsweise der niederländische Bankengigant ABN AMRO (der mit agilen Methoden mehr als 80 Prozent der Zeit einspart, die er nun für neue digitale Dienste oder Serviceaktualisierungen einsetzt), der Sportartikelhersteller Adidas, oder der Online-Modehändler Zalando, der mit agilen Methoden kürzere Entwicklungszyklen und höhere Innovationskraft erreicht.13

Für große Unternehmen darf es keine Rolle mehr spielen, von wo aus ihre agilen Teammitglieder arbeiten.

Nr. 5: Digitales Tracking – von Produkten, Warensendungen und Transaktionen auf der „letzten Meile“ – wird erfolgskritisch

Die Pandemie hat die Zahl der Produkte, die Unternehmen und Einzelhändler an Privatkunden liefern, dramatisch erhöht. Es ist kaum anzunehmen, dass der elektronische Handel – der seit der Eröffnung des Online-Shops von Amazon im Juli 199514 rapide wächst – nach dem Ende der Pandemie zurückgehen wird. Aber mit diesem Wachstum steigt das Risiko auf der „letzten Meile“ – dem letzten Teil der Lieferkette, wenn die Ware an Privathaushalte und Geschäftskunden ausgeliefert wird.

Wenn mehr Produkte an Haushalte versandt werden, steigt das Risiko, dass Ware gestohlen oder durch Fälschungen ersetzt wird oder auch (bei Frischeprodukten) verdirbt, bevor sie ankommt. Einer Studie zufolge wurden im Jahr 2017 bei 19 Prozent der US-Haushalte Pakete gestohlen (der durchschnittliche Wert pro Paket lag bei 140 Dollar).15

Die Lösung ist eine Technologie, die Bewegungen von Gütern und Materialien in der Lieferkette ebenso wie die beteiligten Mitarbeiter und Geldströme im Blick behält. Das gelingt mit digitalen Sensoren an Lastwagen und Paketen sowie in den Mobiltelefonen der Fahrer. Mit Blockchain-Software lassen sich zudem Waren und digitale Zahlungen minutengenau nachverfolgen und überprüfen. So finden Unternehmen schnell heraus, ob Ware verloren ging und wenn ja, wo.

Zahlungen müssen möglich sein, ohne dass Papier oder Plastik von Hand zu Hand wandert. Das Coronavirus überlebt bis zu drei Tage lang auf Plastikoberflächen, also auch Kreditkarten.16 Auch Papier kann Keime übertragen. Studien an der New York University haben auf Dollarnoten Bakterien gefunden, die mit Lungenentzündung, Staphylokokken und Lebensmittelvergiftung in Verbindung gebracht werden.17 Zudem sind Hand-zu-Hand-Transaktionen langsam und schwer zu überwachen. Kontaktlose Zahlungen, sei es in Geschäften oder beim Versand an die Haustür, werden künftig Standard.

6. Digitale Geschäftsmodelle werden in einigen Branchen alternativlos

In den letzten zehn Jahren wanderten die Produkte und Dienstleistungen zahlreicher Branchen von der physischen in die digitale Welt, etwa im Medienbereich (Zeitungen, Filme, Bücher, Zeitschriften), im Finanzdienstleistungssektor (Zahlungen, Hypothekenanträge, Autokredite), im Fotografie- und Filmbereich, im Immobilienmarketing (Apps wie Zillow in den USA zeigen zum Verkauf stehende Häuser in bestimmten Vierteln an) und bei Kartendiensten (Google Maps).

Mit dem Trend zu Sicherheit und Komfort beschleunigt die Pandemie die Einführung rein digitaler Produkte und Dienstleistungen und wirft die Frage auf, ob physische Ausführungen gewisser Produkte am Markt überleben werden.

Wird die Kinobranche mit ihrem Umsatz von weltweit 41 Milliarden Dollar in der Lage sein, Kunden anzulocken, wenn die Kinos wieder öffnen?18 Im März wollten mehr US-Amerikaner eine Filmpremiere zu Hause sehen als im Kino (50 Prozent zu 37 Prozent). Nur vier Monate zuvor bevorzugten noch 53 Prozent das Kino.19

Die Pandemie beschleunigt die Umstellung auf vollständig digitale Geschäftsmodelle unter anderem auch im Banken- und Versicherungswesen, in der Medizin und im Einzelhandel. Die Unternehmen werden ihren Kundendienst weiterentwickeln müssen, um ihre physischen Produkte am Laufen zu halten, und zugleich mit digitaler Technologie (Software und KI) deren Zustand überwachen, um passgenau Korrekturen und Anpassungen vorzunehmen.

Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen digitalisieren könnten, es aber nicht tun – und auch keine branchenübergreifende Zusammenarbeit in „digitalen Ökosystemen“ anstreben – haben in der Zeit nach COVID-19 schlechte Karten.20

7. Neue (und alte) Führungsfähigkeiten

Justieren sich Unternehmen auf die beschriebene Art neu, etwa indem Mitarbeiter immer mehr Leistungen digital erbringen, dann stellt das die Führungskräfte vor Herausforderungen. Um Unternehmen schneller in die Zukunft zu führen, müssen Führungskräfte neue Fähigkeiten erlernen und einige alte besser beherrschen.

Welche neuen Fähigkeiten gilt es ganz besonders zu entwickeln? Am wichtigsten ist es, eine Kultur zu schaffen, die Mitarbeiter in der zunehmend virtuellen Arbeitsumgebung motiviert und unterstützt. Es geht darum, die zwischenmenschlichen Beziehungen lebendig und stark zu erhalten, auch wenn man nicht im selben Raum arbeitet.

Noch hat niemand alle Antworten auf die Fragen der Zeit. Die COVID-19-Pandemie hat uns alle überrascht. Wir arbeiten getrennt und versuchen, die – geschäftlichen und zwischenmenschlichen – Bindungen aufrechtzuerhalten.

Um erfolgreich zu sein, müssen Führungskräfte jetzt empathisch handeln, die individuellen Schwierigkeiten von Kollegen und Mitarbeitern ernstnehmen. Auch brauchen wir Geduld, um angesichts ständig neuer Informationslagen nicht überstürzt zu handeln. Und wir müssen versuchen, die physische Distanz zwischen uns zu überbrücken, indem wir allen, die in diesen schwierigen Zeiten ihr Bestes geben, immer wieder Mut zusprechen.

Steiniger Weg in die Zukunft

Gesellschaften und Unternehmen werden einen Weg aus diesen dunklen Zeiten finden. Die Mitarbeiter werden sich in der zunächst vielleicht ungewohnten digitalen Arbeitswelt bald zuhause fühlen.

Winston Churchill sagte einmal: „Gemeisterte Schwierigkeiten sind gewonnene Chancen“. Vor den Unternehmen und jedem Einzelnen liegen tatsächlich große Schwierigkeiten. Wir bei TCS helfen – unseren Mitarbeitern, unseren Kunden und deren Familien. Auch dieses Unwetter wird vorüberziehen, und es werden wieder Leben, Arbeit und Freude einkehren.

Quellen

1 A Timeline of the Coronavirus Pandemic, They New York Times, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.nytimes.com/article/coronavirus-timeline.html

2 Statistik der World Health Organization (WHO), aufgerufen am 7. April 2020. https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

3 Massachusetts Virus Outbreak Looks Like Italy’s Just Two Weeks Ago, Bloomberg, aufgerufen am 7. April 2020. 2020. https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-03-12/biogen-outbreak-makes-boston-a-case-study-in-coronavirus-spread

4 Biogen, host of Boston conference linked to dozens of coronavirus cases, donates $10M to pandemic response, Boston Globe, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.bostonglobe.com/2020/03/17/metro/biogen-host-boston-conference-linked-dozens-coronavirus-cases-donates-10m-pandemic-response/

5 Employee Engagement on the Rise in the U.S., Gallup, aufgerufen am 7. April 2020. https://news.gallup.com/poll/241649/employee-engagement-rise.aspx

6 Turning Customers Into True Believers, Gallup, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.gallup.com/services/169331/customer-engagement.aspx

7 How Disney Empowers Its Employees to Deliver Exceptional Customer Service, HBR, aufgerufen am 7. April 2020. https://hbr.org/sponsored/2018/02/how-disney-empowers-its-employees-to-deliver-exceptional-customer-service

8 Global Work Place Analytics, aufgerufen am 7. April 2020. https://globalworkplaceanalytics.com/telecommuting-statistics

9 2020’s Most Surprising WordPress Statistics, WhoIsHostingThis.com, aufgerufen am 7. April 2020. 2020. https://www.whoishostingthis.com/compare/wordpress/stats/

10 About Automattic, Automattic, aufgerufen am 7. April 2020. https://automattic.com/about/

11 Covid-19 Changed How the World Does Science, Together, They New York Times, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.nytimes.com/2020/04/01/world/europe/coronavirus-science-research-cooperation.html

12 Why Your Agile Team is Better Off Dispersed: The Case for Location-Independent Agile, TCS, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.tcs.com/perspectives/articles/why-your-agile-team-is-better-off-dispersed

13 Bis 2022 ist Plan-Build-Run abgeschafft, aufgerufen am 20. Junil 2020. https://www.cio.de/a/bis-2022-ist-plan-build-run-abgeschafft,3573367

14 Amazon opens for business, History.com, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.history.com/this-day-in-history/amazon-opens-for-business

15 Amazon Prime Day 2019 Opens Doors for Stolen Packages From Stoops, Supply Chain Brain, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.supplychainbrain.com/articles/29967-amazon-prime-day-2019-opens-doors-for-stolen-packages-from-stoop

16 Study reveals how long COVID-19 remains infectious on cardboard, metal and plastic, Science Daily, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.sciencedaily.com/releases/2020/03/200320192755.htm

17 The public health case for a cashless society, Sceintific American, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.scientificamerican.com/article/dirty-money/

18 Excerpt from Movie Theaters Industry Profile, First Research, aufgerufen am 7. April 2020. http://www.firstresearch.com/Industry-Research/Movie-Theaters.html

19 Preference for watching a movie for the first time at a theater instead of via a streaming service in the United States in November 2018 and March 2020, Statista, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.statista.com/statistics/947757/theaters-streaming-watching-movies/

20 Defining Your Digital Ecosystem: The First Step in a Machine First™ Transformation, TCS, aufgerufen am 7. April 2020. https://www.tcs.com/perspectives/articles/defining-your-digital-ecosystem-the-first-step-in-a-machine-first-transformation

Krishnan Ramanujam

President, Business & Technology Services, TCS

×

Thank you for downloading